Sonntag, 4. Oktober 2009

Klimawandel raubt Vögeln Lebensraum

Klimawandel raubt Vögeln Lebensraum
Wattenmeer und Lebensräume im Hochgebirge verschwinden

Die Küstenseeschwalbe leidet unter der zunehmenden Verwüstung Afrikas (Foto: Peter Buchner)
Pörtschach - Der Klimawandel wirkt sich bereits heute deutlich auf die Vogelwelt aus, in positiver wie auch negativer Hinsicht. Diesem Umstand widmet sich die internationale Tagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) http://www.do-g.de , die derzeit in Pörtschach stattfindet. Vogelkundler aus Deutschland und anderen Ländern diskutieren über den aktuellen Forschungsstand ihrer Zunft und tauschen sich über Beobachtungs- und Schutzprogramme wie etwa die Beringung von Zugvögeln bei der Alpenüberquerung aus. Ein zentraler Aspekt dabei ist die Reaktion der Vogelwelt auf die aktuellen klimatischen Veränderungen.

"Schlecht bekommt die globale Erwärmung besonders den Vögeln, die in extremen Lebensräumen wohnen wie etwa in den Alpen oder am Meer sowie den Langstrecken-Zugvögeln", erklärt Josef Feldner, Tagungsteilnehmer und Vogelexperte bei Birdlife Österreich http://www.birdlife.at im pressetext-Interview. Schneebedeckte Lagen, auf die Hochgebirgsvögel wie der Schneefink angewiesen sind, werden knapp und auch beim Alpenschneehuhn hat sich der Bestand laut Schweizer Studien um ein Drittel dezimiert. Für Küstenvögel wie die Bewohner des Wattenmeeres könnten die steigenden Meeresspiegel zum Verhängnis werden. "Sibirische Zugvögel machen hier Zwischenstopp auf ihrer langen Reise. Fällt diese Tankstelle weg, ist das für die Tiere lebensbedrohlich." Laut Aussagen von DO-G-Präsident Franz Bairlein könnte das Wattenmeer sogar ganz verloren gehen. Gefährlich ist auch der Verlust bisheriger Winterquartiere in Afrika durch Verwüstung weiter Landstriche und Wassermangel, der etwa Mauersegler und Teichrohrsänger betrifft.

Andere Vögel profitieren hingegen von der Temperaturverschiebung. "Das sind in Zentraleuropa einerseits 'Allerweltsvögel', die früher brüten und später abfliegen. Doch auch Zugvögel gehören dazu, die bisher ihr Winterquartier im Mittelmeerraum aufschlugen und jetzt selbst im Winter auch hier genug Nahrung finden und nicht mehr ziehen müssen", so Feldner. Der Hausrotschwanz etwa habe seine Genetik in kurzer Zeit dermaßen geändert, dass er zum Standvogel geworden ist und auch in den kälteren Monaten in seinem Sommerquartier bleibt. "Das bringt ihm den Vorteil, im Frühling als erster im Revier zu sein."

Montag, 20. Juli 2009

Tote Fische im Neusiedlersee

Viele tote Fische wurden heute im Neusiedlersee gesichtet. Auffallend war auch der Gestank, den die toten fische verursachten.
Experten sind auf der Suche nach der Ursache für das Massensterben der Fische im See. Angenommen wird Sauerstoffmangel im Wasser, der das Fischsterben ausgelöst hat.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Neusiedler See Steppenrind

In der Bewahrungszone Sandeck-Neudegg, die direkt an die Naturzone des National­parks anschließt, hatte sich durch die Nichtnutzung landseitig der Schilfgürtel ausgebreitet. In diesem Gebiet südlich von Apetlon und Illmitz weidet seit 1995 das Graue Steppenrind wieder.

Eine Herde von etwa 500 Stück, hält nach den Vorgaben der bio­logischen Landwirtschaft, das landseitige
Schilf­wachstum hintan. So konnte ein verschilftes, mit Ölweiden bewachsenes, Ödland wieder in eine Pusztalandschaft umgewandelt werden. Die Steppenrinder lassen fast keine Sträucher oder Bäume aufkommen und gestalten so einen der artenreichsten Lebensräume Europas. Rechnet man noch die Landschafts­pflege durch die Gewinnung des benötigten Winterheus dazu, stellt dieses Modell einen wichtigen Bestandteil in der gesamten Landschaftserhaltung im Nationalpark dar.
Diese alte Haustierrasse des Grauen Steppenrindes hat im heutigen Burgenland eine lange Tradition, vor allem als Arbeitstier auf den Gutshöfen. Es sind schöne bizarre Gestalten mit ihren langen, spitzen, vielgestaltigen Hörnern. Die Rinder sind an die Hitze des pann­oni­schen Sommers, die geländemäßigen Gegebenheiten und an die Futterverhältnisse hervorragend angepasst.
Unsere Positionierung ist klar: Fleisch vom Grauen Steppen­rind als spezielles hochwertiges Produkt der Nationalparkregion zu liefern. Die Zielgruppen hierfür sind sowohl private Konsumenten als auch die regionale Gastronomie welche bereits Erfahrung in der speziellen Aufbereitung dieses seltenen Fleischangebots gesammelt hat.
Bei einem, nur mit Heu und biologisch angebauten Getreiden, gefütterten Rind kommt nur stressfreie Schlachtung ohne lange Transportwege in Frage. Vom Frischfleisch bis zu Spezialprodukten wie Nationalparkwürstel und Nationalparkschinken reicht die Palette der Spezialitäten vom Nationalpark Neusiedlersee Steppenrind.

Dienstag, 25. November 2008

EAA-EnergieAllianz Austria: Burgenland reagiert auf gestiegene Strom-Großhandelspreise

EAA-EnergieAllianz Austria: Burgenland reagiert auf gestiegene
Strom-Großhandelspreise

Die EAA-EnergieAllianz Austria kann sich auch im
Regionalmarkt Burgenland den Zwängen der internationalen
Energiemärkte - hervorgerufen durch das hohe Niveau der Strompreise
an der EEX in Leipzig - nicht länger verwehren. So sind die
Großhandelspreise im Vergleich zum Vorjahr um 31,5% gestiegen.
Einen Teil dieser Erhöhung gibt die BEWAG Energievertrieb GmbH &
Co KG wie bereits angekündigt an ihre Endkunden weiter und passt die
Preise mit 1.1.2009 minimal an. Für einen durchschnittlichen
burgenländischen Haushalt bedeutet das eine Steigerung des
Strom-Gesamtpreises (inkl. Netzgebühren, Steuern und Abgaben) um
4,84%.
Sollte wie erwartet mit Jahreswechsel eine Netzpreissenkung in
Kraft treten, dann werden diese selbstverständlich zur Gänze an die
Kunden weitergegeben.
Auch in Zukunft werden Energiekunden im Regionalmarkt Burgenland
zu 100% mit sauberer Energie aus Wasserkraft und Ökoenergie versorgt.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Österreichische Kite- und Windsurf Elite in Podersdorf am Neusiedlersee

Isuzu und Samsung MP3 präsentierten die österreichischen
Meisterschaften im Kite- und Windsurfen
Podersdorf - Die letzten Höhenflüge der Saison zeigten die
Freunde der österreichischen Kite- und Windsurfszene in Podersdorf
vom 25. bis zum 28. September bei der Isuzu Kite- und Windsurf ÖM
powered by Samsung MP3. Trotz einer Schlechtwetterfront, die
regnerisches Wetter und schlechte Windbedingungen beschert hat, haben
es sich viele namhafte Teilnehmer, wie Michael Schitzhofer und Tom
Hartmann nicht nehmen lassen, bei den einzelnen Bewerben mitzumachen.
Neben dem "SENNHEISER Team Race" der besonderen Art, bei dem jeweils
ein Kiter und ein Windsurfer ein Team bildeten, fanden auch die
"Samsung MP3 Expression Session" mit Videowertung und ein Kitesurf
Race statt. Hier konnte sich Stephan Brenner durchsetzen und den
ersten Platz sichern. Brenner zum Event: "Ein großes Lob an die
Organisatoren von Stylehunters. Selbst das schlechte Wetter konnte
die durchwegs gute Stimmung während der 4 Tage nicht trüben!"